Katholische Erziehergemeinschaft Deutschlands
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    KEG´ler auf dem 23. dbb Gewerkschaftstag „Leistung macht Staat“: Verschmelzung vollzogen, neue Bundesleitung gewählt, wegweisende Beschlüsse gefasst (Bericht)

     

    Foto: F. Windmüller, dbb-Verlag

     

     

    KEG-SATZUNGSÄNDERUNG, einstimmig beschlossen auf der Hauptversammlung am 04.06.2012

     

    Die Satzungsänderung betrifft die Amtsdauer der Vorstandsmitglieder und folglich auch den Zeitpunkt für Neuwahlen. Der geänderte Text betrifft § 9 Vorstand und lautet: (3) Der Vorstand wird für die Dauer von drei Jahren gewählt und bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstands im Amt

     

     

    DBB NRW begrüßt Urteil zu Reisekostenerstattung für Lehrerin: Land unterliegt zurecht

     

    (dbb) Eine tarifbeschäftigte Lehrerin, die in dem Genehmigungsformular zur Studienfahrt erklärt hatte, dass sie wegen fehlender Haushaltsmittel auf die Zahlung der Reisekostenvergütung verzichtet, hat trotzdem Anspruch auf Zahlung der Reisekosten wegen Verletzung der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers. Die Koppelung der Genehmigung der Klassenfahrt mit dem Reisekostenverzicht in der vorformulierten Verzichtserklärung ist ein unredlicher Erwerb der Rechtstellung und damit eine unzulässige Rechtausübung des beklagten Landes Nordrhein-Westfalen, entschied das Landesarbeitsgericht Hamm (LAG).

     

    Der DBB NRW sieht sich danach in seiner Rechtsauffassung bestätigt. „Schließlich verstößt es gegen die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers, wenn dieser generell die Genehmigung von Schulfahrten von einem Verzicht auf die Erstattung von Reisekosten abhängig macht", sagte Meinolf Guntermann, Landesvorsitzender des DBB NRW, am 31. Oktober 2012. So würden die angestellten Lehrkräfte unzulässig vor die Wahl gestellt, ihr Interesse an einer Reisekostenerstattung zurückzustellen oder dafür verantwortlich zu sein, dass Schulfahrten, die Bestandteil der Bildungs- und Erziehungsarbeit sind, nicht stattfinden. Die Lehrerin hatte als Klassenlehrerin die Genehmigung einer mehrtägigen Studienfahrt beantragt und das entsprechende Formular mit der Verzichtserklärung unterschrieben. Anlässlich der genehmigten Studienfahrt entstanden der Lehrerin Reisekosten in Höhe von 234,50 Euro, wovon ihr 28,45 Euro erstattet wurden. Die Erstattung der übrigen Reisekosten lehnte das Land unter Hinweis auf die Verzichtserklärung der Klägerin im Antragsformular ab. Daraufhin klagte die Lehrerin. Das Arbeitsgericht hatte die Klage abgewiesen. Das LAG Hamm hatte ihr stattgegeben und der Klägerin den Differenzbetrag in Höhe von 206,05 Euro zugesprochen. Die Revision des beklagten Landes Nordrhein-Westfalen hatte nach Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts keinen Erfolg. Schulfahrten sind nach den Wanderrichtlinien des beklagten Landes Bestandteile der Bildung- und Erziehungsarbeit der Schulen. Die Teilnahme an Schulfahrten gehört zu den dienstlichen Aufgaben der Lehrkräfte, wobei die Leitung in der Regel den Klassenlehrern obliegt.

     

     

    "Unzureichende Bezuschussung des Berliner Religionsunterrichtes seit 2002" - Offener Brief der KEG Berlin/Brandenburg vom 15.08.2012 an Bildungssenatorin Scheeres und Kulturstaatssekretär Schmitz

     

    Anlässlich eines Gespräches mit der Bildungssenatorin Scheeres am 15.08.2012, hat die KEG das nachfolgende Schreiben Herrn Staatssekretär Schmitz schriftlich zur Kenntnis gegebenhaben:

     

    Sehr geehrte Frau Senatorin Scheeres,

    der konfessionelle Religionsunterricht (RU) ist als ordentliches Unterrichtsfach grundgesetzlich garantiert und der Berliner Sonderweg im § 13 des Berliner Schulgesetzes festgeschrieben. Es ist zu verstehen, dass die entstehenden Kosten, nur für den RU, zurzeit nicht vollständig bezuschusst werden. Unsere Mitglieder in der KEG sind auch Kirchensteuerzahler und es ist uns unverständlich, dass die Bezuschussung des RU im Jahre 2002 eingefroren und bisher nicht wieder an die gestiegenen Personalkosten angepasst wurde. Schon im Jahre 2002 mussten aus Berliner Kirchensteuermitteln 2.586 Mio. €bezuschusst werden! Im Jahre 2011 ist der Zuschuss zur Finanzierung des RU auf 3.955 Mio. €angestiegen und im Jahre 2012 wird der Zuschuss aufgrund weiterer Personalkostensteigerungen weiter ansteigen. Diese zusätzliche hohe finanzielle Belastung ist für uns nicht weiter hinnehmbar und wir fordern. Sie, Frau Senatorin auf, sich beim Staatssekretär für kulturelle Angelegenheiten, Herrn André Schmitz, für eine Bezuschussung des RU, angepasst an die tatsächlichen Personalkosten, einzusetzen! Wären der Religionsunterricht und Ethik Wahlpflichtfächer, so würde das Land Berlin erhebliche Kosten einsparen, die am RU teilnehmenden Schülerinnen und Schüler würden stundenmäßig entlastet und eine Kooperation der beiden Lerngruppen wäre möglich. Bitte teilen Sie uns Ihre Sichtweise zu diesem Problem mit, so dass wir wissen, welche weiteren Schritte wir als Berufsverband planen müssen.

     

    Mit freundlichen Grüßen

    Jürgen Manderla

    KEG-Landesvorsitzender

     

     

    23.09.2012 12:28:00 --- 100. Jahrestag der Veröffentlichung von "Singulari quadam" - Darf ein Katholik Gewerkschafter sein?

    Darf ein katholischer Arbeiter Mitglied in einer gemischtkonfessionellen Gewerkschaft sein? Die Kontroverse über diese Frage spaltete die Bischöfe im Deutschen Reich Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Gegner gemischtkonfessioneller Gewerkschaften wandten sich schließlich an Papst Pius X. selbst. Das Ergebnis war die Enzyklika "Singulari quadam", die heute vor 100 Jahren veröffentlicht wurde.

    Das päpstliche Lehrschreiben an die deutschen Bischöfe war ein Kompromiss: Einerseits ließ der Papst keinen Zweifel daran, dass katholische Arbeitervereine für ihn grundsätzlich die einzige der kirchlichen Lehre gemäße Form des Zusammenschlusses seien. Andererseits gestand er jedoch zu, dass unter den besonderen Umständen in Deutschland die Mitgliedschaft in einer gemischtkonfessionellen Gewerkschaft von den Bischöfen zumindest "geduldet" werden könne. Voraussetzung sei allerdings, dass die betreffenden Personen zugleich Mitglied in einem katholischen Arbeiterverein seien und die gemischtkonfessionellen Gewerkschaften nichts unternähmen, was im Gegensatz zur katholischen Lehre stünde. Diese Auflagen waren leicht zu erfüllen. Und so hielt die Enzyklika die Entwicklung der christlichen Gewerkschaften ungeachtet ihrer grundlegenden Vorbehalte nicht auf.

    Seit Ende des 19. Jahrhunderts waren im Deutschen Reich mehrere christliche Gewerkschaften entstanden. Ausgelöst wurde diese Entwicklung vor allem durch die Enzyklika "Rerum Novarum", mit der Leo XIII. 1891 als erstmals umfassend zur Sozialen Frage Stellung genommen hatte. In den von Laien geleiteten gemischtkonfessionellen Gewerkschaften stand die Vertretung beruflicher Interessen und sozialer Anliegen aus christlicher Sicht im Vordergrund, die schon länger bestehenden von Priestern geführten katholischen Arbeitervereine waren hingegen in erster Linie auf moralische und religiöse Erziehung im konfessionellen Sinne ausgerichtet. Die Vereine spalteten sich 1903 über die Frage, ob ihre Mitglieder auch christlichen Gewerkschaften beitreten dürften. Die nord- und ostdeutschen Arbeitervereine lehnten dies ab und schlossen sich in einem eigenen Verband mit Sitz in Berlin zusammen. Die west- und süddeutschen hingegen befürworten christliche Gewerkschaften.

    Den Kräfteverhältnissen geschuldet

    Pius X. persönlich hatte zwar nichts für gemischtkonfessionelle Gewerkschaften übrig. Dass er den deutschen Bischöfen dennoch deren Duldung anheimstellte, war nicht zuletzt den Kräfteverhältnissen im Deutschen Reich geschuldet. Im Jahr 1912 waren rund 350.000 Arbeiter in christlichen Gewerkschaften organisiert, vor allem im Westen Deutschlands, der größte Teil von ihnen Katholiken. Auch die west- und süddeutschen Arbeitervereine, die sich für christliche Gewerkschaften aussprachen, hatten deutlich mehr Mitglieder als ihre Pendants in Nord- und Ostdeutschland, die diesen ablehnend gegenüberstanden. Zudem hatten die gemischtkonfessionellen Gewerkschaften auch im Klerus und unter den Bischöfen einflussreiche Fürsprecher.

    Die Gewerkschaftsstreit war Teil eines grundsätzlichen Konflikts über die Rolle der Konfession sowie die Aufgabenverteilung von Laien und Klerikern: Auf der einen Seite stand die sogenannte Kölner Richtung. Sie verdankte ihren Namen der "Kölnischen Volkszeitung", dem einflussreichsten Sprachrohr ihrer Interessen. Unter dem programmatischen Titel "Wir müssen aus dem Turm raus" hatte der Zentrumspolitiker Julius Bachem 1906 in der Zeitung eine sozialpolitische Zusammenarbeit von Katholiken und Protestanten gefordert. Zudem sprach er sich für eine Eigenständigkeit katholischer Laien gegenüber dem Klerus in der konkreten Anwendung der katholische Lehre in Politik und Gesellschaft aus. Die Gegner dieser Richtung vertraten die Auffassung, dass sich Laien auch mit politischen und wirtschaftliche Fragen nur unter Kontrolle von Klerikern befassen dürften. Alles andere mindert aus ihrer Sicht die päpstliche Autorität. Sie wurden "Integralisten" genannt.

    Anerkannt erst 1931

    Zwei Jahre nach Veröffentlichung der Enzyklika war der Gewerkschaftsstreit schließlich kaum noch mehr als eine kirchengeschichtliche Fußnote. Mit dem Tod des Breslauer Kardinals Georg von Kopp am 4. März 1914 verloren die christlichen Gewerkschaften ihren einflussreichsten Gegner. Er war es gewesen, der sich mit der Bitte um eine Stellungnahme an den Papst gewandt hatte. Am 20. August des gleichen Jahres starb Pius X. Sein Nachfolger, Benedikt XV. (1914-1922), rückte umgehend von der Haltung seines Vorgängers ab. "Die Sache ist beendet", antwortete er im Januar 1915 dem deutschen Kirchenhistoriker Ludwig von Pastor.

    Pius X. hatte die christlichen Gewerkschaften nur "geduldet". Erstmals von päpstlicher Seite anerkannt wurden sie von Pius XI. (1922-1939) in seiner Enzyklika "Quadragesimo anno" im Jahr 1931. Noch einen Schritt weiter ging Johannes XXIII. (1958-1963) 1961 in seinem Lehrschreiben "Mater et magistra": Er erkannte auch die weltanschaulich neutrale Einheitsgewerkschaft an, wie sie etwa in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg in Form des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) entstanden war. Das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) billigte schließlich auch ausdrücklich das Streikrecht.

    Ungeachtet dieser Entwicklung herrschte in Deutschland nach Einschätzung von Oswald von Nell-Breuning (1890-1991) in einem "nicht zu unterschätzenden Teil" des Klerus noch lange Zeit eine "Zurückhaltung" gegenüber den Gewerkschaften vor. Diese, so schreibt der Nestor der katholischen Soziallehre in Deutschland, stehe zwar nicht in einem sachlichen, jedoch in einem "geschichtlichen Zusammenhang mit dem unseligen deutschen Gewerkschaftsstreit".

    Quelle: Thomas Jansen (kna) http://www.domradio.de/aktuell/84128/100-jahrestag-der-veroeffentlichung-von-singulari-quadam.html

     

     

    Information zum Wiedereintritt des Landes Berlins in die TdL

     

    Zurzeit führt der Berliner Landesbund des "dbb und tarifunion" Gespräche zum Verfahren der Rückkehr in die TdL. Auf Arbeitgeberseite waren neben Vertretern der TdL auch Vertreter der zuständigen Stellen der Senatsverwaltung für Finanzen des Landes Berlin vertreten. Auf Gewerkschaftseite haben Helmut Overbeck (Stellvertretender Vorsitzender dbb tarifunion), Joachim Jetschmann (Vorsitzender dbb berlin), Bernd Raue (Vorsitzender Tarifkommission dbb berlin) und Arne Goodson (dbb tarifunion) die Gespräche geführt. Die Rückkehr des Landes Berlin in die TdL ist für den 1. Januar 2013 geplant.

     

    Themen des 1. Gesprächs am 25.07.2012 waren: Inhaltlich wurden zwischen dbb tarifunion und der TdL Verfahrensweisen und Strukturen vereinbart, wie die begleitenden Tarifverhandlungen gestaltet werden sollen. Dabei ging es um Fragen der Tariftechnik, also wie letztlich ein Tarifvertrag zur Überleitung der Beschäftigten gestaltet werden muss und welche Anpassungen der TV-L benötigt. Wichtig ist hier vor allem, dass die Regelungen des Angleichungstarifvertrages für die Beschäftigten des Landes Berlin erhalten bleiben und Verschlechterungen ausgeschlossen werden. Insbesondere die Angleichung des Entgeltniveaus an das Niveau des TV-L ist ohne Änderungen fortzuführen. Im Angleichungs-TV Land Berlin ist der späteste Zeitpunkt der 100-Prozent-Angleichung für denDezember 2017 festgeschrieben. Hieran soll auch von Arbeitgeberseite nicht gerüttelt werden. Es wurde vereinbart, in paritätisch besetzten Arbeitsgruppen eventuelle Probleme herauszuarbeiten sowie Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen und zu vereinbaren.

     

    Hintergrundinformation:

     

    Das Land Berlin ist im Jahr 1994 aus der TdL ausgeschlossen worden, weil es per gesetzlicher Regelung die Einkommen der Beschäftigten im Ostteil der Stadt an das Niveau der Westbeschäftigten angeglichen hat. Mittlerweile ist dies auch tarifvertraglich zwischen dbb tarifunion und Senat von Berlin vereinbart. Daran kann und wird nicht mehr gerüttelt werden. Im Angleichungs-TV Land Berlin an das Tarifrecht der TdL aus dem Jahr 2010 zwischen dbb tarifunion und Land Berlin hat sich das Land Berlin verpflichtet, wieder in die TdL einzutreten, um ein weiteres Abkoppeln des Entgeltniveaus der Tarifbeschäftigten im Land Berlin vom Entgeltniveau der Beschäftigten der restlichen Länder zu beenden. Dieser Verpflichtung will Berlin nun nachkommen.

     

     

    Pressemeldung der KEG zum Thema "Rechtsanspruch auf Betreuungsplatz" zum Download hier. Im folgenden der Wortlaut:

     

    Rechtsanspruch auf Betreuungsplatz für Kinder schwer umsetzbar

     

    Das Ausbauprogramm der Bundesregierung aus dem Jahr 2007 , ab August 2013 ein Angebot der Kindertagesbetreuung für Kinder unter drei Jahren zur Verfü-gung zu stellen, kommt viel zu langsam voran. Wenn auch Bundesfamilienministerin Kristina Schröder(CDU) jetzt ein Zehn Punkte-Programm zur Forcierung des Krippenausbaus vorlegen will, wird sie an der „Gretchenfrage“ nicht vorbeikommen : „ Woher soll das nötige qualifizierte Fachpersonal herkommen?“, da mindestens 20 000 Erzieherinnen und Erzieher für dieses Projekt fehlen! – Leider ist sehr wenig passiert, um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen. Es wäre „naiv“ jetzt zu glauben, durch Umschulungshilfen für Erzieherinnen, die das Familienministerium beabsichtigt, das Personalproblem lösen zu können. Mehr qualifiziertes Personal muss her ! Und der Bund muss sich an den dauerhaft steigenden Personalkosten beteiligen. Darüberhinaus ist es unrealistisch, von den Fachschulen/-akademien für Sozial-pädagogik höhere Kapazitäten von Absolventen bis 2013 erhalten zu können, da die Ausbildungsdauer drei bzw. fünf Jahre beträgt. Schon 2008 hatten die KEG und andere Fachverbände auf dieses Problem massiv hingewiesen und intensive und zielgerichtete Werbung für den Erzieherberuf gefordert, um die Zukunftsfähigkeit der Kindertageseinrichtungen zu garantieren. Dazu zählten auch langfristig anreizorientierte Maßnahmen im Hinblick auf eine deutlich höhere Vergütung der Erzieher/innen, um dadurch die gesellschaftliche Wertschätzung für frühkindliche Bildungseinrichtungen zu erhöhen und die At-traktivität des Arbeitsfeldes insgesamt zu verbessern. Die KEG erwartet vom Familienministerium eine verlässliche Bedarfsanalyse der Betreuungsangebote und die sich daraus ergebenden benötigten Erzieherstellen unter Beteiligung der Länderminister und Vertreter der Kommunen – wie es auch die SPD fordert -, um dann gezielte Maßnahmen schnellstmöglich auf den Weg zu bringen, so z.B.

     

    --Teilzeitverträge von Erzieher/innen auf Vollzeit aufstocken,

    - befristete Verträge in unbefristete umwandeln,

    - Personen, die bereits erzieherische Kompetenz erworben haben, als „Seitenein steiger“ qualifiziert für den Erzieherberuf werben,

    - Schaffung von Stellen im Bereich Kinderbetreuung im Rahmen des Bundesfrei-willigendienstes,

    -Tagespflegepersonen motivieren, als Praktikanten bzw. Hospitanten einen be-rufsqualifizierenden Abschluss als Erzieher/in zu erreichen,

    - Absolventinnen und Absolventen des Freiwilligen und Ökologischen Sozialen Jahres gezielt in die pädagogische Arbeit von Kindertageseinrichtungen einbe-ziehen,

    - in den Abschlussklassen der allgemeinbildenden Schulen und in den Job-Centern über den Erzieher/innenberuf qualifiziert informieren.

     

    Für alle am Aktionsprogramm Kinderbetreuung Beteiligten gilt: „Wenn wir nicht schneller vorankommen, läuft uns die Zeit davon“.

     

    V.i.s.d.P. Manfred Mahlstedt

     

    Bundesbeauftragter der KEG 21.05.2012

     

     

    Zum 1. April 2012 hat Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki eine "Ordnung zur Prävention von sexualisierter Gewalt an Minderjährigen im Bereich des Erzbistums Berlin" in Kraft gesetzt.

     

    In der Präambel heißt es: "Die Prävention von sexualisierter Gewalt ist integraler Bestandteil der kirchlichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Als Grundprinzip pädagogischen Handelns trägt Prävention dazu bei, dass Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen, glaubens- und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten gestärkt werden. Diese Ordnung verpflichtet alle, die im Erzbistum Berlin für das Wohl und den Schutz von Kindern und Jugendlichen Verantwortung und Sorge tragen. Bereits psychische und physische Grenzverletzungen sollen vermieden und Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass das Wohl und der Schutz von Kindern und Jugendlichen aktiv gefördert werden. Unterschiede bei den Bedarfs- und Gefährdungslagen von Mädchen und Jungen verlangen bei allen Präventionsmaßnahmen eine angemessene Berücksichtigung." Die Präventionsordnung finden Sie hier.

     

     

    PRESSEMITTEILUNG: Brandenburg streicht Ausgaben für die Bildung!

     

    „Die einzige Ressource die unser Land hat  sind unsere Kinder! Aus diesem Grund muss in die Zukunft unserer Kinder investiert werden!“  Welcher Politiker  unterstreicht nicht diese Sätze. Bildung hat oberste Priorität und dennoch gibt unser Land, im Vergleich zu anderen europäischen Ländern zu wenig Geld für Bildung  aus.

     

    Im Wissen um diese Tatsache ist es absolut unverständlich, dass das Land Brandenburg in seiner Landtagssitzung  am 14.12.2011 die Streichung von Bildungsinvestitionen auf der Tagesordnung hat, mit dem Ziel, dort Streichungen vorzunehmen. Ein unglaublicher und absolut nicht nachvollziehbarer Vorgang! Mit Recht gibt es zahlreiche Proteste und Einwände, sowohl aus den Reihen derer die betroffen sind, als auch von Gewerkschaften und Verbänden. Es steht zu befürchten, dass die freien Schulen und auch einzelne Bildungsprojekte des Landes Brandenburg den „Sparbeschlüssen“ zum Opfer fallen werden. Dies kann und darf nicht hingenommen werden. So wird auch die KEG Berlin-Brandenburg die Sitzungen des Brandenburger Landtags genauestens verfolgen und ihren Protest gegen Brandenburger Sparbeschlüsse im Bildungssektor ausdrücken.

     

    Unser Land steht vor großen Herausforderungen. Immer noch werden zu wenig Kinder geboren. Es fehlen Kitaplätze, insbesondere im Betreuungsbereich der Kinder unter 3 Jahren.  Der Fachkräftemangel ist eklatant. In den Schulen sieht es ähnlich aus. Die völlig unzureichenden Rahmenbedingungen in Kitas und Schulen haben Überlastung und Überforderung des pädagogischen Fachpersonals zur Folge. Sparbeschlüsse im Bildungsbereich treffen in erster Linie Kinder und Heranwachsende. Sie richten sich aber auch gegen Familien und gegen die gesamte Berufsklientel im pädagogischen Bereich. Wenn die Politik, egal in welchem Bundesland, dennoch im Bildungsbereich  finanzielle Mittel streicht, ist dies unverantwortlich und zeigt einmal mehr, wie wichtig ihr Kinder und Familien sind.

     

    KEG Landesverband Berlin-Brandenburg

    Berlin, 14.12.2011

     

     

    PRESSEMITTEILUNG: Neue Bildungssenatorin – neue Chancen für Berliner Kitas?

     

    Zunächst das Positive: Mit der Ernennung von Sandra Scheeres zur neuen Bildungssenatorin hat der Berliner Senat endlich einmal eine „Kita-Expertin“ in diesem wichtigen Amt. Dies lässt uns als KEG natürlich hoffen, obgleich man auch anfügen muss, dass nicht nur der Kita-Bereich, sondern auch die Schulen und Universitäten totale Aufmerksamkeit und vor allen Dingen zielgerichtetes politisches Handeln fordern werden. Dabei möge man den Schulen gönnen, dass nach all den vielen Reförmchen und Reformen nun erst einmal ein gewisser „Schulfriede“ einsetzt.

    Dennoch, die Probleme im Berliner Kitabereich sind gravierend. 23 000 Kitaplätze fehlen bis 2014 und die Umsetzung des bis 2013 bundesweit gesetzlich verankerten Rechtsanspruchs auf einen Kita-Platz für Kinder ab dem 1.Lebensjahr scheint auch in unserer Stadt gefährdet. Hinzu kommt ein eklatanter Erziehermangel, der schon jetzt greift und der - so steht zu befürchten - zunehmend schlimmer wird. Unbesetzte Stellen führen schon jetzt zu überfüllten Gruppen und somit zur totalen Überlastung des pädagogischen Fachpersonals. Schon jetzt können Fort- und Weiter­bildungsangebote nicht wahrgenommen werden, weil es keine Vertretungen gibt. Die im Berliner Bildungsprogramm festgeschriebenen Bildungsbereiche können – wegen der unzureichenden Rahmenbedingungen - nur schwer umgesetzt werden. Dies ist schon der Stand heute. Doch wie geht es weiter und vor allen Dingen wie begegnet die Bildungssenatorin diesen Problemen? Was sind ihre Handlungsansätze zur Lösung dieser Probleme? Fragen tun sich auf – viele Fragen!

    Es ist zu befürchten, dass man der steigenden Nachfrage nach Kitaplätzen durch Erhöhung der vorhandenen Platzzahlen begegnen wird. Aktionsräume wie beispielsweise Sport-, Musik- und andere Kreativräume müssen evtl. aufgegeben und in zusätzliche Gruppenräume umgewandelt werden. So können in den vorhandenen Kitas zwar zusätzlich neue Plätze geschaffen werden, aber den Kindern werden durch diese Umwandlung auch Bildungsräume genommen. Dies kann niemand wollen und es widerspräche auch all dem, was das Berliner Bildungsprogramm als verbindliche Grundlage für alle Kitas in unserer Stadt festlegt bzw. vorschreibt.

    Die KEG wird wachsam sein und die Entwicklung im Berliner Kita-Bereich mit größter Sorgfalt verfolgen. Sie wird weiterhin bessere Rahmenbedingungen fordern und sich mit größtem Einsatz einem Vorhaben widersetzen, welches zu noch schlechteren Arbeitsbedingungen für Erzieherinnen und Erzieher führt.

    Berliner Kinder haben ein Recht auf bestmögliche Bildung, Erziehung und Betreuung. Alle, die hierfür Verantwortung tragen, angefangen von den Eltern, über die Kitas und Schulen bis zur Politik, sind diesem Recht verpflichtet. Die KEG ist gesprächsbereit und wird auch der neuen Senatorin ihre Vorschläge und Forderungen unterbreiten.

     

    KEG Landesverband Berlin-Brandenburg

    Berlin, 14.12.2011

     

     

    Volksbegehren-Grundschule

    Unser Landesverband unterstützt das Volksbegehren und sammelt Unterschriften. Unterschriftslisten und weitere Informationen können unter www.volksbegehren-grundschule.de/unterschriftsbogen.html heruntergeladen, bzw. eingesehen werden.

     

     

    Pressemeldung: Kindertageseinrichtungen in Katholischer Trägerschaft-Attraktive Arbeitsplätze für Erzieher/innen?

    Das Ausbauprogramm der Bundesregierung, das zum Ziel hat, ab 2013 ein Angebot der Kindertagesbetreuung für Kinder unter drei mit einer durchschnittlichen Bedarfsabdeckung von 35 Prozent zur Verfügung zu stellen, verschärft den Wettbewerb um pädagogische Fachkräfte bereits heute ganz deutlich. Vielerorts ist der Markt an Erzieherinnen schon jetzt wie leer gefegt. Um die Zukunftsfähigkeit katholischer Kindertageseinrichtungen nicht zu gefährden, ist sicherzustellen, dass auch künftig ausreichend pädagogische Fachkräfte für die Arbeit bei der katholischen Kirche zur Verfügung stehen. Dabei ist die Vielfalt der Kulturen auch in der Personalauswahl Rechnung zu tragen. Ziel muss sein, Erzieherinnen zu halten und neu hinzu zu gewinnen. In einer Presse-Erklärung des Bundesvorstand der KEG (D), beschlossen am 7.11.2010 in Erfurt, konkretisiert die KEG den aktuellen Handlungsbedarf aus ihrer Sicht: Presse-Erklärung in vollständiger Fassung als PDF zum lesen

     

     

    Informationsschreiben des Deutschen Beamtenbunds Berlin (dbb berlin) zum Thema „Streikverbot für Beamtinnen und Beamte“:

     

    Der dbb berlin wird nicht zu Streiks der beamteten Lehrkräfte aufrufen! Der dbb berlin lehnt eine Aufhebung des Streikverbots für Beamtinnen und Beamten ab! Der dbb berlin sieht in den Aktionen der GEW Berlin die gewerkschaftliche Begleitmusik zum Verbeamtungsverbot des Senats für Lehrkräfte! Mit diesen drei Grundaussagen fasste Joachim Jetschmann, Landesvorsitzender des dbb berlin, die Haltung des dbb in berlin zur Diskussion in den Berliner Schulen über einen Arbeitskampf von Beamtinnen und Beamten zusammen. Mehr dazu lesen sie hier: PDF-Datei zum Download

     

    Endlich ist der Berliner Weg in die Tarifgleichheit für die Angestellten des öffentlichen Dienstes zu den anderen Bundesländern geklärt und paraphiert. Ab dem 01.11.2010 tritt der Angleichungs-TV Land Berlin in Kraft. Lesen Sie selbst die Kurzfassung in der Mitgliederinfo des dbb. Weitere Informationen finden sie unter http://www.dbb-berlin.de/default.htm. Wichtiger Hinweis: Für Lehrkräfte an den Berliner Schulen in Trägerschaft des Erzbistums Berlin gelten uneingeschränkt NUR die Gehaltstabellen dieses Tarifvertrages. Dies wurde aktuell von der RegionalKODA Nordost beschlossen.

     

     

    Bericht von der Festveranstaltung am 13.11.2010 anlässlich des Zusammenschlusses der KEG Berlin West mit der KEG Berlin Ost vor 20 Jahren

     

     

     

    Infolge des Mauerfalls 1989 und Besuchen von KEG´lern aus Berlin-West gründete sich im März 1990 die KEG Berlin-Ost. Die sehr schnelllebige Zeit hatte uns Berliner aus Ost und West hoffen lassen, dass sich die beiden getrennten deutschen Staaten und vor allem unsere Stadt Berlin bald wiedervereinigen würden. Deshalb hatte es der Ostberliner KEG-Vorstand unterlassen, die KEG beim Amtsgericht Ostberlin als eigenen e.V. anzumelden. Beide Berliner KEG-Vorstände wollten sich so schnell wie möglich zu einem KEG Landesverband zusammenschließen. Den Termin für den Zusammenschluss beider Verbände legten wir auf den 29. September  1990. Der Beitrittstermin der DDR zur BR Deutschland stand zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest und so war es für alle Beteiligten eine besondere Freude, dass sich die KEG aus Berlin-Ost und Berlin-West bereits einige Tage vor dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik zusammen geschlossen haben. Wir Berliner waren uns damals auch sicher, dass sich Berlin und das Land Brandenburg zu einem gemeinsamen Land Berlin-Brandenburg zusammen schließen würden. Unsere Überzeugung und Hoffnung haben wir im Namen zum Ausdruck bringen wollen und so nannten wir unseren Landesverband KEG Berlin/Brandenburg. Inzwischen können wir nur hoffen, dass wir es noch erleben, wenn aus Berlin und Brandenburg doch noch ein Land wird. Nun sind 20 Jahre seit dem Zusammenschluss vergangen und wir haben uns in Erinnerung an dieses freudige Ereignis am Samstag, den 13.11.2010 zu einer Festveranstaltung zusammengefunden. Zum Beginn des Festtages feierten wir einen Dankgottesdienst mit unserem Berliner Weihbischof em. Wolfgang Weider in der Kirche auf den Gelände des Katholischen Schulzentrums Edith Stein. Er hatte auch damals vor 20 Jahren mit uns  den Festgottesdienst gefeiert. Anschließend versammelten sich die gut 60 Teilnehmer  in der Bibliothek des Schulzentrums  zum Festakt. Nach einer musikalischen Einstimmung begrüßte der Landesvorsitzende Jürgen Manderla die Mitglieder und Gäste. Nach einigen Grußworten konnten wir einen spannenden Festvortrag vom ehem. ZDF-Korresponenten Joachim Jauer zum Thema: „20 Jahre Deutsche Einheit - Versuch einer Bilanz“ hören. Bevor wir in die schöne Aula des Schulzentrums zum Empfang und Festessen gingen, konnten wir Manfred Mahlstedt zum Ehrenvorsitzenden unseres Landesverbandes ernennen. Der Festtag wurde mit einem guten Essen und vielen Gesprächen beendet.

     

    Allen, die zum Festtag unseres Landesverbandes gekommen waren wird dieser Tag in sehr guter Erinnerung bleiben.

     

     

    Dankgottesdienst

     

     

    Landesvorsitzender Manderla bei seiner Begrüßungsrede

     

     

    Joachim Jauer signiert nach seinem Festvortrag

    Buchtipp: Jauer, Joachim "Urbi et Gorbi - Christen als Wegbereiter der Wende -" Verlag Herder  2. Aufl. 2009 (ISBN 978-3-451-32253-2)

     

     

    Festessen

     

    Die Deutsche Bischofskonferenz hat eine Handreichung zur Prävention von sexualisierter Gewalt in katholischen Schulen, Internaten und Kindertageseinrichtungen veröffentlicht.

    Download unter folgendem LINK: http://www.praevention-bildung.dbk.de/grundlagen-praevention/handreichung/

     

    KEG: Mehr Geld für frühkindliche Bildung notwendig

    Die Katholische Erziehergemeinschaft Deutschlands (KEG) fordert die brandenburgische rot-rote Landesregierung auf, das geplante brandenburgische Schüler-Bafög noch einmal auf den Prüfstand zu stellen.

    Es erscheine zweifelhaft, ob das so genannte Schüler-Bafög geeignet ist, mehr Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 11 aus einkommensschwachen Familien auf das Abitur vorzubereiten. Es sei nicht gewährleistet, dass die monatlichen Zuschüsse tatsächlich für Lernmittel und zusätzlichen Bildungsangebote eingesetzt werden, erklärte die KEG am 22. November 2010.

    Da das deutsche Bildungssystem sich in einem tief greifenden Veränderungsprozess in Richtung „Bildungsrepublik“ befindet, müsse alles daran gesetzt werden, jedem Kind die Teilhabe an der frühkindlichen Bildung zu ermöglichen. „Denn insbesondere die Förderung der sozialen und sprachlichen Kompetenzen bilden die Voraussetzung für einen geglückten Entwicklungsprozess und die erfolgreiche Teilnahme an den nachfolgenden Bildungsstufen“, so der KEG-Bundesbeauftragte Manfred Mahlstedt. Um allen Kindern optimale Bildungschancen zu bieten, müssten die Rahmenbedingungen im frühkindlichen, vorschulischen und schulischen Bereich und in die personelle Verbesserung in Kitas und Schulen verbessert werden. „Von daher sieht die KEG das Schüler-Bafög als Fehlinvestition: In der 11. Jahrgangsstufe ist der entscheidende bildungspolitische Zug abgefahren“, so Mahlstedt

     

     

    Presseerklärung: ERSTE  OPFER  IM SCHULSTRUKTURKRIEG IN  DER  HAUPTSTADT

     

    Das Aktionsbündnis gegliedertes Schulwesen Berlin/Brandenburg stellt nach eigenen Recherchen fest, dass in Berlin in Bezug auf die Anwahl einer weiterführenden Schule eine Abstimmung mit den Füßen erfolgt. Die intensive Diskussion der letzten Monate hat die Eltern für das Thema stark sensibilisiert und dafür gesorgt, dass sie sich bewusst für eine weiterführende Schule für ihre Kinder entscheiden. Dabei geraten jetzt auch ehemals immer gut angewählte Schulen unter die Räder. Folgende Trends sind zu erkennen:

     

    • Es erfolgt offensichtlich eine Fluchtbewegung aus den Innenstadtschulen zu den nach Meinung der Eltern besseren Schulen in den Außenbezirken.

    • Bei den Gemeinschaftsschulen brechen die Anmeldezahlen im 2. bzw. 3. Jahr des Bestehens teilweise ein.

    • Zu Sekundarschulen fusionierte Schulen, bei denen eine ehemalige Hauptschule dabei ist, werden so gut wie nicht angewählt.

    • Auch ehemalige Gesamtschulen kämpfen mit sinkenden Anmeldezahlen.

     

    Dies beweist, dass die Berliner Schulstrukturreform von den Eltern nicht wie erhofft angenommen wird.

     

    Katholische Erziehergemeinschaft Deutschland, Landesverband Berlin-Brandenburg

    Deutscher Philologenverband, Landesverband Berlin/Brandenburg e. V.

    Verband Brandenburgischer Oberschullehrer

    Verband Deutscher Realschullehrer, Landesverband Berlin

    Bund Freiheit der Wissenschaft

     

    10. März 2010

     

    Presseerklärung zur Gründung des Aktionsbündnisses gegliedertes Schulwesen Berlin/Brandenburg

    -  für Leistung, Werte und Qualität -

     

    Deutscher Philologenverband, Landesverband Berlin/Brandenburg e. V. (PhV B/B)

    Verband Brandenburgischer Oberschullehrer (VBO)

    Verband Deutscher Realschullehrer, Landesverband Berlin (VDR)

    Katholische Erziehergemeinschaft (KEG)

    Bund Freiheit der Wissenschaft (BFW)

     

    Am 8. Januar 2010 hat sich das Aktionsbündnis gegliedertes Schulwesen Berlin/Brandenburg – für Leistung, Werte und Qualität – gegründet. Wir verstehen uns als Träger einer Bürgerbewegung im Kampf gegen die von den Linken propagierte Einheitsschule, für die die Einführung der Sekundarschule nur ein erster Schritt auf dem Weg zur Einheitsschule sein soll. Wir sind, begründet auf dem Elternwillen, für schulische Vielfalt, die niemandem vorschreibt, welche Schulform zu wählen ist. Unsere konkreten Zielvorstellungen und Begründungen entnehmen Sie bitte dem anliegenden Flugblatt (PDF).

    8. Januar 2010

     

    (Bild von der Pressekonferenz am 08.01.2010)

     

     

    Handwerker in den Erzieherberuf? - Berliner Bildungssenator plant Kurse für Quereinsteiger; die KEG warnt!

     

    Not macht erfinderisch. Dieses Sprichwort  scheint  auf die  neueste Absicht  von  Bildungssenator Zöllner zu passen. Er will  dem Erziehermangel in Berlin  entgegenwirken, indem er Handwerkern das pädagogische Berufsfeld Erzieher/in eröffnet. Die Idee ist nicht neu. In den 80er Jahren herrschte ebenfalls hier in Berlin ein gravierender Erziehermangel, und so bildete man im Schnellverfahren interessierte Menschen aus und setzte diese dann „in der Tätigkeit von Erzieherinnen und Erziehern“ ein. Im Gegensatz zur damaligen Situation tritt aber der eklatante Fachkräftemangel der heutigen Zeit nicht unvorbereitet auf. Schon lange machen Verbände und Gewerkschaften auf diesen Mangel aufmerksam. Bessere Rahmenbedingungen, mehr pädagogisches Personal und ausreichend gut qualifiziertes Fachpersonal sind dabei die zentralen Forderungen, für die auch die KEG immer eingetreten ist und weiter eintritt. Zu lange wurde gewartet und jetzt – Anbetracht des wachsenden Drucks und der damit verbundenen politischen Entscheidung, die Betreuungsqualität verbessern zu müssen – wird der Fachkräftemangel auch in Berlin dem Senator zum Problem. Die KEG begrüßt ausdrücklich, dass sich der Bildungssenator nun endlich um mehr Personal in den Kindertagesstätten und Schulen kümmern möchte. Zweifel sind aber anzumelden, was die Qualifizierung sogenannter „berufsfremder Quereinsteiger“ betrifft. Diese in einem 1000-stündigen Kursverfahren zu Erziehern zu machen ist nach Meinung der KEG nicht hinnehmbar. Zu groß sind die Anforderungen, die an diesen wichtigen Beruf zu stellen sind. Die Erzieherausbildung dauert mehrere Jahre, besteht aus einer engen Verzahnung zwischen Theorie und Praxis und endet mit einer staatlichen Anerkennung. 1000 Stunden Unterricht in pädagogischen und psychologischen Fächern, mit einer „Nichtschülerprüfung“ endend, können niemals dieses Niveau erreichen und dürfen es auch gar nicht. Gleichwohl ist es aber aus Sicht der KEG denkbar, dass zusätzliches Personal als sogenannte „Zweit- und Drittkraft“ in pädagogischen Einrichtungen tätig sein kann. Aber eben nur als zusätzliches Personal und nach sorgfältiger Prüfung der menschlichen und auch fachlichen Eignung. Hinsichtlich unterschiedlicher Projekte im Kindertagesbetreuungsbereich, wie beispielsweise aus dem Bereich Naturwissenschaft und Technik, kann es sogar sehr hilfreich und für Kinder auch bereichernd sein , wenn dies Menschen mit einem anderen Ausbildungshintergrund tun. Und das können dann durchaus auch Handwerker sein.

     

    Die KEG fordert auch weiterhin verbesserte Rahmenbedingungen in Kitas und Schulen. Sie fordert die zügige Umsetzung eines besseren Betreuungsschlüssels, und zwar ausschließlich durch pädagogisches Fachpersonal, so wie es das Kita- Gesetz auch vorsieht. Die KEG fordert auch eine bessere Bezahlung für Erzieherinnen und Erzieher, insbesondere eine Angleichung an das Tarifniveau anderer Bundesländer. Geschieht dies nicht, wird der Fachkräftemangel in Berlin weiter ansteigen.

     

    Berlin, den 5.1.2010

    Der Landesvorstand der KEG Berlin-Brandenburg

     

     

    Kita- Volksbegehren in Berlin ist zulässig! - „Licht am Ende des Tunnels“

     

    Das Berliner Verfassungsgericht hat in seinem Urteil vom 6.10.09  die Zulässigkeit des Volksbegehrens zur Änderung des Kita-Gesetzes und den damit verbundenen Rahmenbedingungen für zulässig erklärt. Damit hat der rot-rote Senat eine große Schlappe hinnehmen müssen und man darf nun gespannt sein, wie seitens des Berliner Senats mit diesem Urteil umgegangen wird.

     

    Die KEG Berlin-Brandenburg begrüßt die Urteilsentscheidung des Verfassungsgerichtes und wird nicht nachlassen sich weiterhin für verbesserte Arbeits- und Rahmenbedingungen einzusetzen. Dazu gehört auch, dass das Kita-Gesetz geändert wird und die Personalausstattung sowie die Vor- und Nachbereitungszeiten für Erzieherinnen und Erzieher im Gesetz fest verankert werden.

     

    Für den Landesverband Berlin-Brandenburg der KEG Deutschland

    Jürgen Manderla /Regina Will

     

     

    Rund 12.000 Pädagogen, Eltern und Kinder, darunter auch die KEG Berlin-Brandenburg, haben mit ihrem Protestzug zum Rotem Rathaus am 22. September 2009 auf die Situation in den Berliner Kindertagestätten aufmerksam gemacht.

     

     

    Jede vollbeschäftigte Erzieherin benötigt zusätzlich mindestens 5 Stunden pro Woche für Vor- und Nachbereitung, Beobachtung und Dokumentation, Teamzeit, Elterngespräche und für die fachliche Qualifizierung. Deshalb fordert im "Kita-Bündnis" auch die KEG unter anderem mehr Zeit und Qualifizierung für Erzieher, also mehr pädagogisches Personal für die Berliner Kitas!

     

    (Bilder vom Protestzug am 22.09.09)

     

     

    Bildung muss sich bilden können - Das Berliner Modell der CDU Landesverband Berlin

     

     

    Der Masterplan der Berliner CDU an dieser Stelle zur allgemeinen Information als PDF-Datei zum Download.

    Bitte zum Runterladen auf diesen Link klicken.

     

     

     

    Tarifkonflikt in der Region Ost noch nicht beendet!

     

    Acht Monate nach dem Beschluss der Bundeskommission des Deutschen Caritasverbandes vom 18. Juni 2008 konnte bisher in der Region Ost keine Einigung im Tarifkonflikt erzielt werden – trotz mehrerer Verhandlungsrunden. Zur Region Ost gehören die (Erz-) Bistümer Berlin, Dresden-Meißen, Erfurt, Görlitz, Hamburg und Magdeburg mit den Bundesländern Berlin, Hamburg, Schleswig-Holstein (West) und Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Das letzte Angebot der Dienstgeber (Erhöhung der Tabellenwerte um ca. 5,5% für den Westbereich und um ca.9% für den Ostbereich in drei Schritten bis 2010) wurde von der Mitarbeiterseite als zu niedrig abgelehnt. Mit hinzu kam, dass die beschlossenen rückwirkenden  Erhöhungen (West ab 1.8.08, Ost ab 1.4.08) und Einmalzahlungen von der Dienstgeberseite ignoriert wurden. In jeder Sitzung wurde von der Dienstgeberseite der Beginn einer möglichen Vergütungserhöhung nach hinten verschoben, zuletzt auf den 1. April 2009, obwohl die Festlegung hierzu  bereits durch die Bundeskommission erfolgt war. Auf einer Sitzung am 10. März hat der Vermittlungsausschuss unter dem Vorsitz der Mitarbeiterseite in geheimer Abstimmung ein unabweisbares Regelungsbedürfnis festgestellt. Dieses Regelungsbedürfnis ist u. a. insbesondere dann anzunehmen, wenn eine Regelung erforderlich ist, um eine gravierende, dauerhafte Abweichung zur Rechts- und Tarifentwicklung zu verhindern oder um den Erhalt und die Funktionsfähigkeit der Einrichtungen sicherzustellen. Die Regionalkommission Ost hat jetzt zwei Monate Zeit, einen Beschluss zur Festlegung der Vergütungshöhe zu treffen. Sollte innerhalb dieser Zeit keine Entscheidung zustande kommen, kann erneut der Vermittlungsausschuss angerufen werden. Dieser muss dann eine endgültige Entscheidung zur Festlegung der Vergütungshöhe treffen. Die KEG fordert die Bischöfe und den Vorstand des Deutschen Caritasverbandes auf, für die regelkonforme Umsetzung des Bundesbeschlusses vom 18. Juni 2008 zu sorgen. (Manfred Mahlstedt)

     

     

    Weiterer Gehaltsvergleich bestätigt den Besoldungsrückstand im  Land Berlin

     

    Die aktuellen Besoldungstabellen für das Land Thüringen bestätigen den erheblichen Besoldungsrückstand bei den Grundgehältern der Beamtinnen und Beamten des Landes Berlin. Wieder hat der dbb berlin festgestellt, dass die Beamtinnen und  Beamten in einem anderen Bundesland deutlich höhere Grundgehälter beziehen. So beträgt der aktuelle Gehaltsunterschied für eine Beamtin bzw. einem Beamten des mittleren Dienstes in der Besoldungsgruppe A 8 in Berlin 308,20 Euro im Verhältnis zum Grundgehalt der Beamten im Land Thüringen. Eine Studienrätin in Thüringen erhält in der Besoldungsgruppe A 13 einen Betrag von 389,36 Euro mehr an Grundgehalt als ihre Kollegin in Berlin. Der erhebliche Besoldungsrückstand bei den Grundgehältern und anderen Bestandteilen der Dienstbezüge sowie nach den Gehaltskürzungen seit  2003 ist für den dbb berlin nicht länger hinnehmbar. "Der dbb berlin verlangt vom Senat die Aufnahme von Verhandlungen über den Abbau des Besoldungsrückstandes. Die unbegründete Verweigerung  dieser Verhandlungen durch den Regierenden Bürgermeister stößt beim dbb berlin  auf absolutes Unverständnis", erklärte der Landesvorsitzende des dbb berlin, Joachim Jetschmann, nach den aktuellen Auswertungen der Besoldungssituation in den anderen Bundesländern.

     

     

    Am Samstag, den 14.März 2009 von 10 bis 16 Uhr  veranstaltete unser Landesverband in der katholischen Akademie einen offenen Fach- und Fortbildungstag zum Thema: „ERFOLGREICH  STARTEN - Chancen der frühkindlichen Bildung".

     

     

    Den Einführungsvortrag zum Thema: „Erfolgreich starten! Chancen der frühkindlichen Bildung“ hielt Prof. Dr. Rainer Strätz vor über 100 Zuhörern, die sich mit lang anhaltenden Beifall für den ausgezeichneten Vortrag bedankten. (Download des Einführungsvortrages von Prof. Dr. Rainer Strätz als PDF-Datei). Nach der Mittagspause wurde in 4 Arbeitsgruppen gearbeitet - AG1:„Von der Kindertagesstätte zum Familienzentrum“, AG 2:„Anforderungen an die Erzieherausbildung“, AG 3:„Erfolgreiche Bildungsarbeit erfordert bessere Rahmenbedingungen“, AG 4:„Tagespflege - ein gleichwertiges Angebot“. Die AGs wurden von aktiven Berliner KEG-Mitgliedern sowie von den KEG-Frauen Kricheldorff (Schleswig-Holstein) und Stoppelkamp (Bayern) geleitet. An der abschließenden Podiumsdiskussion beteiligten sich ein Kita-Trägervertreter, ein Vertreter des KTK, die Sprecherin für Familien und Jugend der Berliner CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Prof. Dr. Strätz sowie Frau Kricheldorff vom Bundespräsidium der KEG Deutschlands. Moderiert wurde die Diskussionsrunde vom Bundesbeauftragten der KEG Deutschlands M. Mahlstedt.

Prof. Dr. R. Strätz während des Vortrages im Auditorium der Kath. Akademie

 

KEG-Landesvorsitzender J. Manderla dankt Dr. Strätz für den Vortrag und gratuliert ihm zu seiner Ernennung zum Professor

 

Arbeitsgruppen 2 und 3

 

Arbeitsgruppe 4

 

 

Bilder von der Abschluss-Podiumsdiskussion

 

 

Angleichung der Besoldung "Ost an West" wird auch in Berlin am 1.1.2010 vollzogen

 

Der dbb berlin tritt den aufgetretenen Irritationen bei den Berliner Lehrkräften entgegen und stellt klar, dass auch in Berlin ab 1. Januar 2010 die Anpassung der Besoldung "Ost an West" für alle Beamtinnen und  Beamten der Besoldungsgruppen ab A 10 im Ostteil Berlins erfolgt. Die Anpassung "Ost an West" für die Besoldungsempfänger/innen ab der Besoldungsgruppe A 10 wurde bereits mit dem Gesetz über die Anpassung von  Dienst- und Versorgungsbezügen in Bund und Ländern 2003/2004 sowie zur Änderung dienstrechtlicher Vorschriften (Bundesbesoldungs- und  -versorgungsanpassungsgesetz 2003/2004 - BBVAnpG 2003/2004) am 10. September  2003 festgelegt.

 

Durch das bundeseinheitliche BBVAnpG wurde das Außerkrafttreten der  2. Besoldungs-Übergangsverordnung mit Ablauf des 31. Dezember 2009 von Bundestag  mit Zustimmung des Bundesrates beschlossen. Damit entfällt die Rechtsgrundlage auch für die Beamtinnen und Beamten in den Besoldungsgruppen ab A 10 für die Ausnahmen von der Regelbesoldung "West". Auch die betroffenen beamteten Lehrkräfte in Berlin sind davon betroffen und erhalten ab 1. 1. 2010  "Westbezüge".

 

 

Verbeamtung von Lehrkräften unumgänglich!

 

Die Lehrerverbände (DPhVBB, VBE, KEG, VDR, VLW, BLBS) im Deutschen Beamtenbund Berlin haben sich bei ihrem Treffen am 23.02.2009 mit der neuen Politik des Senats im Lehrerbereich eingehend befasst. Es ist zu begrüßen, dass der Berliner Senat endlich erkannt hat, dass Lehrer eine Mangelware geworden sind; worauf wir, die Lehrerverbände, seit vielen Jahren hingewiesen haben. Leider wird die versprochene Erhöhung des Bruttogehalts um insgesamt € 1200,00 für angestellte Lehrkräfte als Anreiz in Berlin zu bleiben nicht genügen, da Lehrer auch dann netto in anderen Bundesländern immer noch mehr verdienen. Attraktiv für junge Lehrkräfte kann Berlin nur sein, wenn es wieder konsequent verbeamtet, denn der Wettbewerb der Bundesländer um ausgebildete Lehrkräfte hat erst begonnen. Attraktiv ist die Verbeamtung auch für Berlin, da sie wesentlich kostengünstiger ist und damit zusätzlich Mittel für die Investition in die Bildung zur Verfügung stehen. Die Lehrerverbände im Deutschen Beamtenbund Berlin fordern den Senat von Berlin daher auf, umgehend Lehrkräfte wieder zu verbeamten, um dem absehbaren Lehrermangel in Berlin entgegenzuwirken.

Berlin, 23.02.09

 

Deutscher Philologenverband, Landesverband Berlin/Brandenburg (DPhVBB)

Verband Bildung und Erziehung (VBE)

Katholische Erziehergemeinschaft Deutschlands, LV Berlin/Brandenburg (KEG)

Verband Deutscher Realschullehrer Berlin (VDR)

Verband der Lehrer an Wirtschaftsschulen (VLW)

Bundesverband der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen, LV Berlin (BLBS)

 

  • Berliner Schulreform? - Ja, aber nur mit gleichzeitiger Reform der Rahmenbedingungen!

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    Eine Schulreform ist dringend notwendig! Die KEG fordert  seit vielen Jahren eine „innere“ Schulreform. Zu viele Schüler sind nach 10 Jahren Schulbesuch nicht ausbildungsfähig und versuchen diesen Mangel dann mit 1 bis 2 Jahren berufsvorbereitendem Unterricht auszugleichen. Die für viele Schülerinnen und Schüler seit den 60er Jahren eingeführte gleichwertige (nicht gleichartige) Hauptschule mit ihren Fördermöglichkeiten hat man finanziell vernachlässigt und  linke Politiker, aber auch die Öffentlichkeit haben die Hauptschule als „Restschule“ stigmatisiert. Nun soll das Berliner Schulwesen unter Führung des SPD-Senators „umgebaut“ werden. Die Mehrheit der Wähler wird die Abschaffung der Hauptschule begrüßen. Endlich wird der „sichtbare Makel“ beseitigt. Aber nicht die Hauptschule hat den Schüler zum schlechten Hauptschüler gemacht, sondern die Grundschule hätte wesentlich bessere Bedingungen benötigt, um die notwendigen Förderungen am einzelnen Schüler umsetzen zu können! Wenn die geplante Schulreform greift, wird das Kind ein Gymnasium besuchen oder eben die andere Schule, wie auch immer man sie nennen wird.  Neue Mammutschulen lehnt die KEG ab, auch um eine Ballung von Problemschülern zu vermeiden! Aber nach wie vor wird dann ein Schüler mit einem Hauptschulabschluss, mit einem erweiterten Hauptschulabschluss oder mit dem mittleren Schulabschluss nach 10 Schulbesuchsjahren die allgemeinbildende Schule verlassen! Wenn das durchschnittliche Bildungsniveau insgesamt gesteigert werden soll (und nur darum geht es), dann vermisst die KEG gleichzeitig auch eine Reform der Rahmenbedingungen für guten und zeitgemäßen Unterricht. Wenn sich die schlechten Rahmenbedingungen (zu große Klassen, zu viele Unterrichtsstunden für die Lehrkräfte, überalterte Lehrkräfte, zu wenig reale Kompetenzen und zuviel Schreibtischarbeit der Schulleitungen, schlechte Bedingungen für eine zielgerichtete und regelmäßige pädagogischen Fortbildung, teils unzureichende Austattung usw.) nicht verändern, dann wird die dringend notwendige Leistungsverbesserung nicht erreicht werden und die angekündigte Schulreform als zweigliedriges Schulsystem ist eine Irreführung der Öffentlichkeit! Wie viel Euro mehr wird die Politik wirklich für die gesamte Schulreform bereitstellen wollen? Nicht nur einmalig, sondern ständig? Jürgen Manderla - Landesvorsitzender der KEG Berlin-Brandenburg

  • Berliner Kitabündnis fordert bessere Rahmenbedingungen - „Auf die Kleinen kommt es an – mehr Zeit für Bildung!“

    Unter diesem Motto lud das Berliner Kitabündnis, dem sich auch die KEG  Berlin-Brandenburg angeschlossen hat, zu einer Diskussionsveranstaltung am 12.12.2008 in das Schöneberger Rathaus ein. Ziel dieser Veranstaltung war es, mit den beiden Fraktionsvorsitzenden der Regierungsparteien Frau Carola Bluhm (Die Linke) und Herrn Michael Müller (SPD) ins Gespräch zu kommen und die Forderungen nach besseren Rahmenbedingungen in den Berliner Kindertagesstätten zu verdeutlichen. Die Veranstaltung war gut besucht. Erzieher/innen, Leiter/innen, Trägervertreter und Eltern meldeten sich zu Wort, schilderten die derzeitige Situation und bekräftigten darin ihre Forderungen. Es wurde dabei sehr deutlich, dass sich die von Senat und Trägerorganisationen geschlossenen Qualitätsvereinbarungen zur Umsetzung einer guten und effektiven frühkindlichen Bildung nur realisieren lassen wenn auch die Rahmenbedingungen grundlegend verbessert werden. Dazu bedarf es einer  Gesetzesänderung, zu der das Berliner Kitabündnis den Senat wiederholt aufgefordert hat.

     

    Die Forderungen des Kitabündnisses konkret:

    -Mindestens 5 Stunden pro Woche Vor-und Nachbereitungszeit für eine vollbeschäftigte Erzieherin.

    -Freistellung der Leitungsperson ab 100 Plätzen. Und sofortige Rücknahme der Verschlechterung des Leitungsschlüssels von 2003 , welcher eine Freistellung erst ab 160 Kindern gewährt.

    -Anspruch für alle Kinder  auf einen Teilzeitplatz von 5 bis 7 Stunden täglicher Betreuungs- und Bildungszeit und Berücksichtigung individueller Lernzeiten der Kinder bei der Gutscheinvergabe durch die Jugendämter.

     

    Beide Politiker sagten zu, sich in ihren Fraktionen für dieses Anliegen einsetzen zu wollen. Gleichwohl gebe man aber zu bedenken, dass dies in die Haushaltsberatungen mit aufgenommen werden müsse. Kein leichtes Unterfangen, weil es bei diesen Beratungen immer um das ganze Finanzierungspaket für alle Bereiche geht. Welcher Bereich dann zu Gunsten der frühkindlichen Bildung Mittel abgeben  muss, das wird schwierig  zu entscheiden sein. Zu kleinen ersten Umsetzungsschritten, wie z.B. der Vor- und Nachbereitungszeit würde es aber erst im Jahr 2010 kommen. Auch über eine Veränderung des Leitungsschlüssels wolle man nachdenken, „da müsse sich etwas bewegen“, so äußerten sich beide politischen Vertreter.

     

    Immerhin - die Botschaft scheint angekommen zu sein. Die Politik  will erste kleine Schritte umsetzen.  Bleibt zu hoffen, dass dies bald geschieht. Abgeordnetenhaus und Senat müssen sofort die notwendigen  Gesetzesänderungen in die Wege leiten, fordert das Berliner Kitabündnis.  Berliner Kinder können nicht  länger warten.

    R.Will

 

 

Rückblick auf den Fachtag der KEG am 06.03.2010 "Früherkennung und Behandlung von Entwicklungsauffälligkeiten bei Kindern in Elternhaus, Kindertagesstätte und Schule" (Referentin und Leitung des Workshops Fr. Dr. med. Christel Kannegießer-Leitner - Praxis u.a. für entwicklungsauffällige Kinder, Rastatt)

 

 

Hier finden Sie den aktuellen Leitantrag 2008, der vom Bundesdelegiertentag in Ludwigshafen beschlossen wurde. Auf dem Bundesdelegiertentag vom 18.04.-20.04.2008 in Ludwigshafen wurde der Leitantrag auch von der Berliner Delegation (Bild) diskutiert und abschließend diesem Antrag, der die Grundpositionen und die zukünftigen Schwerpunktaufgaben der KEG benennt, zugestimmt.

 

 

Sprachstandserhebung  schon bei den Vierjährigen? Der Berliner Senat hat  entschieden: Das Schulgesetz wird an einigen Punkten geändert. So wird beispielsweise die Sprachstandserhebung nicht erst im letzten Jahr vor Schuleintritt sondern bereits  bei den 4 jährigen Kindern durchgeführt. Diese Absicht ist zu begrüßen,  denn Sprache  ist eine Schlüsselfunktion kindlichen Lernens. Es ist wichtig, die Sprachförderung nicht erst  unmittelbar vor Schuleintritt einzusetzen. Sprachförderung beginnt früher – viel früher; nämlich bereits dann wenn das Kind zu sprechen beginnt. Mit der Entscheidung, den für den Schuleintritt sehr wichtigen Sprachstandstest nunmehr  bei den Vierjährigen  durchzuführen, um  ggf. eine längerfristige gezielte Sprachfördermaßnahme durchführen zu können, liegt nach Meinung der KEG der Senat richtig. Aber – wie so oft – steckt der Teufel im Detail. Leider sagt die Gesetzesänderung nur aus, dass der Sprachtest in Einrichtungen der Jugendhilfe durchzuführen ist  und legt nicht fest, durch wen. Lehrer/innen  oder Erzieher/innen? Es ist auch keine Aussage darüber getroffen worden, inwieweit es  dafür personellen Ausgleich gibt. Kinder   mit Förderbedarf  müssen – sofern sie noch keine vorschulische Einrichtung besuchen – an einem verpflichtenden Sprachförderprogramm in einer Einrichtung der Jugendhilfe teilnehmen. Wer  dies wo und mit welchem (Fach)personal durchführt, darüber gibt es leider keine  verbindlichen Aussagen. Die KEG  Berlin-Brandenburg  bleibt an diesem so wichtigen Thema dran. Wir werden uns informieren und  uns mit unserer Position zu Wort melden.

 

"Kita-Aktionstag" des Berliner Kitabündnisses am 26. Juni 2008: Unser Landesverband unterstützt die Ziele und Forderungen des Berliner Kitabündnisses und ist dem Bündnis beigetreten! weitere Informationen: Auf die Kleinen kommt es an! Berliner Kitabündnis - mehr Zeit für Bildung!

 

Besoldungspolitische Initiative 2008: Die Beamtinnen und Beamten sowie Versorgungsempfänger/innen des Landes Berlin sind seit 2003/2004 von der Einkommens- und Besoldungsentwicklung beim Bund, den Bundesländern und den Kommunen abgekoppelt. Die durch die Föderalismusreform I dem Land Berlin ab 1. September 2006 übertragene Kompetenz für das Besoldungsrecht wurde nicht genutzt, um die Besoldung entsprechend den allgemeinen wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnissen anzupassen. Der eingetretene Einkommensrückstand ist inzwischen sehr hoch. Nach der aktuellen Entwicklung nach dem Tarifabschluss für den Bund und die Kommunen und den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst in den anderen Bundesländern wird der Einkommensrückstand in Berlin einen Stand erreichen, der nicht hinnehmbar ist. Der dbb – beamtenbund und tarifunion – berlin hält daher die folgenden Verbesserungen für dringend notwendig:

1. Anwärterbezüge: Die seit 1. August 2004 unverändert gebliebenen Anwärterbezüge sind mindestens auf 55 vom Hundert der Bezüge des Eingangsamtes zu erhöhen.

2. Anwärtersonderzuschläge: Die Zahlung von Anwärtersonderzuschlägen ist wieder zu ermöglichen, um insbesondere qualifizierte und leistungsbereite junge Menschen für ein Lehramt im Beamtenverhältnis in Berlin zu gewinnen.

3. Ostangleichung: Die vorgesehene Ostangleichung der Dienstbezüge für die Beamtinnen und Beamten ab Besoldungsgruppe A 10 zum 1. Januar 2010 ist auf den 1. Juli 2008 vorzuziehen.

4. Abschaffung des einfachen Dienstes: Die Ämter in den Besoldungsgruppen ab A 2 sind abzuschaffen. Die vorhandenen Beamtinnen und Beamten sind in den mittleren Dienst – zum Bespiel den Justizwachtmeisterdienst – ab Besoldungsgruppe A 6 zu übernehmen.

5. Erhalt der Obergrenzen für Beförderungsämter: Die im Jahre 2007 gemeinsam mit der Finanzverwaltung festgelegte Anzahl für die Beförderungsämter ist festzuschreiben. Die bisherige Bewertung und Zuordnung der Funktionen für Gerichts- und Bewährungshelfer/innen in die Besoldungsordnung müssen erhalten bleiben.

6. Nachholung der entgangenen Einmalzahlungen: Die seit 2005 vom Bund und den Ländern gewährten jährlichen Einmalzahlungen in Höhe von 300 Euro sind nachträglich auszubringen.

7. Lineare Besoldungsanpassungen: Die in den anderen Bundesländern und beim Bund vorgenommenen linearen Besoldungsanpassungen sind rückwirkend auch in Berlin zum 1. Januar 2008 in Höhe von 2,9 Prozent vorzunehmen.

8. Jährliche Sonderzahlung: Die derzeitige jährliche Sonderzahlung in Höhe von 640 Euro ist in einem ersten Schritt auf 30 Prozent des Monatsbezugs zu erhöhen und als allgemein gewährter Bezügebestandteil – wie beim Bund – in die Grundgehaltstabelle einzubauen. Dabei wird für die Beamtinnen und Beamten bis zur Besoldungsgruppe A 8 entsprechend des Bundessonderzahlungsgesetzes der Zahlungsbetrag um 100 Euro erhöht.

9. Übernahme der neuen Grundgehaltstabelle für die Beamtinnen und Beamten des Bundes: Die durch das vorgesehene Dienstrechtsneuordnungsgesetz – DNeuG – auch für die Berliner Bundesbeamtinnen und –beamten vorgesehene Neugestaltung der Grundgehaltstabelle mit der unbürokratischen betragsmäßigen Überleitung in das neue Besoldungsniveau ist für das Land Berlin zu übernehmen.

10. Familienzuschlag: Der Familienzuschlag für dritte und weitere Kinder ist um jeweils 50 Euro zur Berücksichtigung der Situation kinderreicher Beamtenfamilien nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung zu erhöhen.

11. Eheähnliche Lebensgemeinschaften: Die Beamtinnen und Beamten in eingetragenen Lebenspartnerschaften sind entsprechend der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes bei der Gewährung des Familienzuschlages zu berücksichtigen.

12. Leistungszulagen und Leistungsprämien: Durch einen Nachtragshaushaltsplan 2008 sind Haushaltsmittel zur Gewährung von Leistungszulagen und Leistungsprämien für die Beamtinnen und Beamten vorzusehen.

Bernd Uwe Althaus neuer Bundesvorsitzender der KEG - Auf dem Bundesdelegiertentag der Katholischen Erziehergemeinschaft Deutsch-lands (KEG ) am 18. April 2008 in Ludwigshafen ist Dr. Bernd Uwe Althaus mit 97 Prozent der abgegebenen Stimmen zum Bundesvorsitzenden gewählt worden. Zu seinen Stellvertretern wurden Fritz Döring, Franz-Josef Fischer, Gerlinde Kohl und Sabine Kricheldorff bestimmt. Manfred Mahlstedt bleibt Bundesbeauftragter der KEG in Berlin. Althaus war Mathematik- und Physiklehrer, leitete eine Regelschule in Thüringen und ist jetzt  Direktor des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (THILLM) in Bad Berka. Als Hauptanliegen bezeichnete der neue Bundesvorsitzende, die christlich begründeten Wertvorstellungen im gesamten Erziehungs- und Bildungswesen der Bundesrepublik präsent zu halten. „Die Familien und alle Institutionen - Kindertageseinrichtungen, Schulen, Hochschulen und berufliche Ausbildungsstätten - müssen an dieser Entwicklung beteiligt sein", sagte er. Mit anderen Mitgliedsgewerkschaften des dbb werde die KEG sich für eine effiziente  Interessenvertretung des pädagogischen Personals einsetzen, so Althaus.

Achtung! "Kita-Aktionstag" des Berliner Kitabündnisses am 26. Juni 2008: Unser Landesverband unterstützt die Ziele und Forderungen des Berliner Kitabündnisses und ist dem Bündnis beigetreten!
weitere Informationen: Auf die Kleinen kommt es an! Berliner Kitabündnis - mehr Zeit für Bildung!

Aktuelle Pressemitteilung des Bundesbeauftragten der KEG Deutschland, Herrn Manfred Mahlstedt, vom 13.03.08
ARD-Sendung  „Hart aber fair“ – voll daneben: Die KEG bedauert, dass die von der ARD am 12.März ausgestrahlte Sendung "Eltern in Aufruhr - gibt es gute Schulen nur für Reiche?“ die angesprochene Thematik sehr einseitig und unvollständig behandelt hat. Für die KEG ist es unverständlich, dass der Moderator Frank Plasberg eine stark kommerziell ausgerichtete Internats-Privatschule als einzige Konkurrenz zum staatlichen Schulsystem ausgewählt hat, ohne die große Zahl der konfessionellen Schulen in freier Trägerschaft in die Diskussion mitein-zubeziehen. Diese Schulen ermöglichen fast allen interessierten Eltern mit einem geringen Schulgeld eine persönlichkeitsbildende und leistungsbezogene Bildung und Erziehung für ihre Kinder.
Es wäre sicher für Herrn Plasberg in dieser Diskussion aufschlussreich gewesen, das Erfolgsgeheimnis kirchlicher Schulen zu hören, die ihre staatlichen Konkurrenten bei Leistungsvergleichen immer wieder übertreffen und trotzdem nicht elitär sind. Denn kirchliche Schulen haben etwas geschafft, woran Deutschlands Schulsystem seit Jahrzehnten scheitert: Sie haben die Schülerleistungen von der sozialen Herkunft entkoppelt. Praktisch heißt das: An kirchlichen Schulen lernen keineswegs vor allem die Kinder betuchter Akademiker, nein, viele Arbeiterkinder sind dabei, dazu kommen viele Kinder mit Migrationshintergrund. Die Eltern, die ihre Kinder in konfessionelle Schulen schicken, haben eine besondere Motivation: Es geht ihnen um eine Werteerziehung und –vermittlung auf der Grundlage eines christlichen Menschenbildes. Die Eltern legen Wert auf engagierte Lehrerinnen und Lehrer, die Antworten auf die Sinnfragen junger Menschen geben und Orientierungshilfen einer sinnvollen Lebensgestaltung anbieten. Die KEG hätte im übrigen erwartet, dass der Zuschuss des Staates zu den vergleichbaren Personalkosten der Schulen in freier Trägerschaft dem Publikum korrekt und differenziert vermittelt worden wäre. Das Zuschussverfahren wird in allen Bundesländern sehr unterschiedlich gehandhabt.

SCHREIBEN VON PAPST BENEDIKT XVI. AN DIE DIÖZESE UND DIE STADT ROM ÜBER DIE DRINGENDE AUFGABE DER ERZIEHUNG BENEDICTUS_PP_XVI_Aufgabe_der_Erziehung_heute.pdf (lesenswerter, auch für unsere Region aktueller Text)

Vom 25 bis 28. November 2007 fanden in Berlin die Gewerkschaftstage des dbb und der dbb tarifunion statt:
 

 

Auch die KEG Berlin-Brandenburg war vertreten:

 

Michael Birkle für die KEG Berlin-Brandenburg auf dem Gewerkschaftstag

 

Am 29.11.07 fand ein Vortragsabend der KEG zum Thema "Umgang mit dem Berliner Sprachlerntagebuch" - Entstehung, Bedeutung und Handhabung statt. Hartmut Kupfer, Fachberater beim Kita-Träger Lebenswelt und Mitherausgeber des Sprachlerntagebuches, hielt einen Vortrag mit anschließender reger Diskussion. Zusätzliche Infos und Hinweise zum Sprachlerntagebuch können Sie hier downloaden.

 

Vortragsabend mit Hartmut Kupfer

Die Vollversammlung des Diözesanrates hat am 17. November 2007 auf Antrag der Sachausschüsse "Bildung und Schule" und "Generationen, Familie und andere Lebensformen" eine Erklärung zum Thema "Zur Erziehung des Kindes braucht es ein ganzes Dorf - Kirche als Partner in Erziehung und Bildung" beschlossen.
 

Tarifverhandlungen für Lehrkräfte werden fortgesetzt: Am 10. Dezember 2007 werden die Tarifverhandlungen für die Lehrkräfte des Landes Berlin zwischen dem Senator für Inneres, Dr. Körting, und der dbb tarifunion fortgesetzt. Damit werden sie zunächst getrennt von den Tarifverhandlungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geführt, die unter den Anwendungs-TV Land Berlin fallen. Die Tarifverhandlungen zur Übernahme des TV-L für Lehrkräfte werden von einer Verhandlungskommission geführt, die sich aus den Vertreterinnen und Vertretern der angestellten Lehrkräfte in den Fachgewerkschaften der Lehrkräfte und der Landestarifkommission des dbb berlin zusammensetzt. Der Landesvorsitzende des dbb berlin, Joachim Jentschmann, erklärte zur Wiederaufnahme der Tarifverhandlungen, 'dass er die Überwindung der Sprachlosigkeit des Senats bei den Tarifauseinandersetzungen für den öffentlichen Dienst des Landes Berlin begrüßt'. Gleichzeitig warnte der Landesvorsitzende des dbb berlin 'vor einer möglichen Spaltung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.' Die geforderten Gehaltserhöhungen von drei Einmalzahlungen zu je 300 € für die zurückliegenden Jahre und einer linearen Anpassung von 2,9 % zum 1. 1. 2008 nach den anderen Tarifverträgen des öffentlichen Dienstes müsse für alle Beschäftigtengruppen wirksam werden.

20 000 + x Stimmen in Berlin sind eingesammelt! Unser Landesverband Berlin-Brandenburg beteiligte sich aktiv an der Unterschriftensammlung im September 2007 mit einem Stand im Berliner Bezirk Reinickendorf. Die katholische Schule Salvator feierte ihr 60jähriges Bestehen und hatte dazu auch die Bürger des Bezirkes eingeladen. So sind nun die vorgeschriebenen 20 000 Unterschriften zusammengekommen! Damit ist der Weg frei, um den Antrag zur Durchführung eines Volksbegehrens zu stellen. So kann mithilfe von Basisdemokratie erreicht werden, was die zurzeit rot-rote Mehrheit der Berliner Abgeordneten nicht will, dass auch die Berliner Schülerinnen und Schüler zwischen einem Wertefach, z.B. Ethik, oder ähnl. und Religion frei wählen können. In der nun folgenden 2. Stufe des Verfahrens müssen 170 000 Berliner Stimmen gesammelt werden. Wenn sich aber alle Berliner wahlberechtigten Christen daran beteiligen, dürfte auch diese Hürde genommen werden! Aktuelle Informationen kann man im Internet unter www.pro-reli.de bekommen.
 

Großeltern unterschreiben für die Wahlfreiheit ihrer Enkel

Katholische Kirche bekräftigt Forderung nach Betreuungsgeld: Kardinal Georg Sterzinsky spricht sich für echte Wahlfreiheit der Eltern aus - Berlin - 10.10.07. Die katholische Kirche in Deutschland hat ihre Forderung nach einem Betreuungsgeld bekräftigt. Der von der Regierung beschlossene Krippenausbau sei notwendig. Gleichzeitig müsse die Politik alles für eine echte Wahlfreiheit der Eltern tun, sagte der für Familienfragen zuständige Kardinal Georg Sterzinsky am Dienstagabend in Berlin. (KNA) Lesen Sie weiter auf http://www.katholische-kirche.de/2315_22646.htm
 

dbb tarifunion berlin erörtern das Tarifvertragsangebot des Berliner Senats: In einer Sitzung am 27. August 2007 haben die Verhandlungskommission der dbb tarifunion und Vertreter des dbb berlin das Angebot des Berliner Senats für einen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Landes Berlin erörtert und diskutiert. Die Forderung der Verhandlungskommission, die Beschäftigten des Landes Berlin wieder in den bundesweit geltenden Flächentarifvertrag zurückzuführen, bleibt nach wie vor bestehen. Diese Forderung erfüllt das Angebot des Senates nur bedingt. Das Senatspapier als Download-PDF-Datei zum Tarifangebot kann eingesehen und diskutiert werden.
 

Presseerklärung der KEG zum Interview mit Frau Annette Schavan (Bundesministerin für Forschung und Bildung): Bildungsministerin Annette Schavan setzt sich für bundeseinheitliche Mindeststandards in der frühkindlichen Bildung ein. Sie sieht die Phase des frühen Lernens als Schlüssel für einen erfolgreichen Entwicklungsverlauf von Kindern. In einem Interview mit dem Berliner Tagesspiegel unterstreicht die Ministerin die Bemühungen der Bundesregierung, Deutschland als  Bildungsstandort nach vorn zu bringen. „Wir müssen die Frage beantworten, wie wir uns Bildung im Jahr 2020 vorzustellen haben. Das beginnt mit der frühkindlichen Bildung“, so die Bildungsministerin. „Bildung muss früher beginnen“  und so sei es an der Zeit, für den frühkindlichen Bildungsbereich bundeseinheitliche Mindeststandards zu benennen, die durch die Bildungspläne/Bildungsprogramme der einzelnen Bundesländer auch umzusetzen sind. Gleiches gilt für den Grundschulbereich. Hier sind Mindeststandards  vereinbart, es mangele aber an der nötigen Transparenz der Länder, so die Ministerin. Die Katholische Erziehergemeinschaft Deutschlands  (KEG)  begrüßt den Vorstoß der Bildungsministerin. Insbesondere in den Bereichen Sprachförderung und Zusammenarbeit mit den Grundschulen sei eine einheitliche Verfahrensweise zur Umsetzung von Bildungszielen schon längst überfällig. Es kann nicht angehen, dass jedes Bundesland seine eigenen Schwerpunkte in Form von Standards festlegt und es der Willkür einzelner Länder und Kommunen aber auch Träger von Bildungsinstitutionen obliegt, diese dann auch umzusetzen. Am Beispiel der Bildungsprogramme/Bildungsleitlinien und Orientierungspläne  sieht man deutlich, wie sehr die Schere der Erwartungen und Anforderungen mit der realen Umsetzung vor Ort auseinanderklafft. Bundeseinheitliche Mindeststandards im frühkindlichen Bereich müssen somit zur Folge haben, dass die Rahmenbedingungen angepasst werden. Geschieht dies nicht, so ist die Ernsthaftigkeit und vor allen Dingen die Glaubwürdigkeit einer solchen Maßnahme in Frage zu stellen. Besonders erfreulich nimmt die KEG  Deutschlands zur Kenntnis, dass in der Beschreibung von Bildung nunmehr auch die frühkindliche Bildung aufgenommen  ist. Eine ebenfalls längst überfällige Maßnahme.  In den Bemühungen der Bundesfamilienministerin von der Leyen, den Betreuungsbereich, insbesondere auch für Kinder unter 3 Jahren auszubauen, hatte man oft den Eindruck, dass die Quantität  bereitzustellender Plätze in der Tagesbetreuung von Kindern im Vordergrund steht. V.i.S.d.P. Regina Will (Leiterin des Arbeitskreises Sozialpädagogik)
 

Religiöse Erziehung als Bildung begreifen - ein Argumentationspapier vom Verband Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK) - Bundesverband e.V.
 

Wie halten Sie es mit dem Religionsunterricht? Kandidatinnen, Kandidaten und Parteien für die Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin am 17. September 2006 antworten auf diese Fragen - Download-Link (PDF)
 

Kinder haften für Ihre Eltern – warum Pflegebedürftige gut versorgt sein müssen: Informationen zur neuen Pflegetagegeldversicherung des dbb Vorsorgewerkes für Mitglieder der KEG (Einzelgewerkschaft des dbb beamtenbund und tarifunion) - Download-Link (PDF)